Unsere Geschichte
Interlaken trägt seine Geschichte bereits im Namen. Er stammt aus dem Lateinischen «inter lacus» – «zwischen den Seen» – und meint jene sonnige Ebene, das sogenannte Bödeli, die sich zwischen dem Thuner- und dem Brienzersee erstreckt. Zum ersten Mal erscheint der Name «Interlacus» im Jahr 1133, als Kaiser Lothar III. das hiesige Augustinerkloster unter seinen Schutz stellte. Gegründet worden war dieses um 1130 von Freiherr Seliger von Oberhofen, der an einem «Matten» genannten Ort ein hölzernes Bethaus errichtete. Rund dreissig Mönche lebten hier nach den strengen Regeln des heiligen Augustinus, und das Kloster wuchs im Lauf der folgenden Jahrhunderte zum grössten Landbesitzer des ganzen Oberlands heran. Nach der Reformation wandelte sich Interlaken vom Kloster- zum Kurort und blühte im 19. Jahrhundert als Feriendestination auf.
Um die Wende zum 20. Jahrhundert herrschte in Interlaken ein Bauboom ohnegleichen. In dieser Zeit erhielt die Centralstrasse ihr heutiges Gesicht: stattliche Häuser, die – wie die grossen Hotels jener Epoche – die Sprache des Jugendstils sprechen. Als zentrale Achse mitten im Ort, im Quartier Bleikimatta und nur wenige Schritte von den alten Gasthöfen «Hirschen» und «Weisses Kreuz» entfernt, wurde die Centralstrasse zur Adresse des täglichen Lebens – eine Strasse der Läden, Werkstätten und Handwerksbetriebe, die sie über Generationen prägten.
An dieser lebendigen Strasse steht das Haus an der Centralstrasse 28. Wie so viele seiner Nachbarn vereint es seit jeher Wohnen, Handel und Gastlichkeit unter einem Dach. Genau hier, im pulsierenden Herzen von Interlaken, hat das Banoo seinen Platz gefunden. Persische und orientalische Gastfreundschaft zieht in ein Haus ein, das vom Alltag und von der Geschichte dieses besonderen Ortes zwischen den Seen erzählt.
Kundenstimmen